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Kamin & Kachelofen

Seine Popularität ist ungebrochen: Der Kamin als sichtbare Feuerstelle im Haus. Als offener Kamin (bzw. Kachelofen) über Jahrhunderte die einzige Art der Heizung in einem Gebäude. Moderne Kamine zeichnen sich durch eine weitaus höhere Heizleistung aus, Gemütlichkeitsfaktor inklusive.

Dauerbrenner seit Jahrhunderten: Der Kamin

Kamin

Kamin als Heizung: Kaminbau und Funktionsweisen

Beim Kaminbau gibts eine Vielzahl von verschiedenen Ausbaufunktionen und Möglichkeiten. Die einmal erwärmte Luft kann eingesetzt werden, um mehrere Räume zu erwärmen. Wenn also der Kamin im EG steht, lässt sich ohne weiteres ein kleiner Klimakanal zu den darüberliegenden Zimmer bauen, die dann etwas mitgeheizt werden. Ausgetüftelte Systeme ziehen zusätzlich auch Wasserleitungen durch den Kamin, und nutzen diesen wie einen Holzkessel, also zur Erwärmung des Brauch- und Heizwassers. Einmal erwärmt, wird dies dem entsprechenden Kreislauf zugeführt und hilft zusätzlich Heizkosten sparen.
Man sollte sich aber vor einem Einbau dieser z.T. kostenintensiven Zusatzleistungen überlegen, welcher Typ Kaminnutzer man ist. Wer seinen Kamin nur 10 mal im Winter anzünden möchte, für den macht es wenig Sinn, damit auch das Duschwasser zu erwärmen. Gleiches gilt für Kamine, die nur abends genutzt werden. Abends wird meist nicht mehr soviel warmes Wasser oder Heizleistung benötigt, denn die Zentralheizung senkt abends ohnehin die Heiztemperatur ab. Die aufwändig gewonnene Wärme würde also gar nicht verwendet werden. Lediglich bei Kachelöfen lohnen sich solche Zusatzinvestitionen, denn sie sind länger in Betrieb und durch die hohe Wärmespeicherung lässt sich vergleichsweise viel Wärmeenergie wiederverwerten.

Der offene Kamin

Der klassische offene Kamin hat als Heizung ja nach Ausführung einen bescheidenen Wirkungsgrad, da die Wärme grösstenteils nur über das offene Feuer abgegeben wird. Die Heizleistung ist somit eher für Übergangsperioden im Herbst oder Frühjahr geeignet. Ein offener Kamin ist aber nach wie vor der Klassiker im gehobenen Wohn-Ambiente; erhätlich in allen erdenklichen Formen, z.B. auch als Kamine mit Glastüre, die Geruchs-Belästigungen durch Rauch vermeiden. Hier gibt es sogar Ausführungen mit Glas nach drei Seiten, das sich nach oben schieben lässt, und somit den Kamin zur offenen Feuerstelle macht, Feuergeknister inklusive.
Kamine sollten so angeordnet sein, dass die Verteilerflächen und andere Teile vom Haus sinnvoll mitgeheizt werden. Es gibt auch Kamine, die sich zu verschiedenen Räumen hin orientieren: Hier wäre dann auf einer Seite die Bestückung des Kamins, auf der anderen lediglich eine Glasscheibe, die sich aber revisieren lässt, zum säubern. Es lassen sich so mit einem Kamin zwei Räume gleichzeitig heizen.
Aber egal welcher Typ Kamin: er ist als Verbrenner von nachwachsenden Rohstoffen CO2 neutral, und ist somit, entgegen der weitverbreiteten Ansicht, eine "saubere Heizung", und auch energieeffizient.


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Kachelofen

Auch der Kachelofen ist ein klassicher Wärmespeicher. Die Feuerstelle selbst ist bei vielen Kachelöfen nicht sichtbar. Der Rauchabzug wird in Schlangenlinien durch fast raumhohe Massivwände geleitet und gibt die Wärme in den Raum durch die Wände selbst ab, oder auch durch Lüftungsklappen. Hier gilt die Regel: je grösser, desto besser. Durch günstige Anordnung lassen sich mit einem Kachelofen auch mehrer Räume erwärmen, also etwa der Verteilerbereich, Wohnbereich oder andere Zimmer.
Ein Kachelofen ist eine Bauteilklimatisierung, muss also neuesten Wärmeverteilungstechniken in nichts nachstehen. Ebenso kann der Einbau komplettiert werden mit Klimakanälen in die oberen Stockwerke, oder auch Wasserleitungen, die die stetige Wärme des Kachelofens an einen Warmwasserboiler abgeben, oder gar die Zentralheizung mit unterstützen. Es braucht wohl eine gewisse Zeit bis der Kachelofen Wärme nach dem Anheizen abgibt, einmal warm hält er aber über Stunden die Wohnräume mollig warm. Als Zusatzheizung zu Ihrer Fussbodenheizung also bestens geeignet, denn besonders über Nacht hält der Kachelofen wunderbar die Temperaturen und ermöglicht es, Zentralheizung Kosten einzusparen. Viele Kachelöfen haben auch Vorrichtungen zum Brot backen, andere haben daneben gleich eine Sitzgelegenheit, darunter eine Holzlager- und Trocknungsstelle.
Kachelöfen sind sehr dekorativ. Sie können mit Kacheln oder Fliesen vollendet werden, mit Naturstein oder mit Gips. Es gibt sie inzwischen auch in vielen modernen Ausführungen und Gestaltungen. Der Kachelofenbau ist aber baulicherseits etwas aufwändiger und braucht Platz für den Wärmespeicher Wand.


Schwedenofen

Der Schwedenofen oder auch Kaminofen ist sehr beliebt, da er preisgünstig ist und man ihn auch nachträglich einfach einbauen kann. Die Raumheizung erfolgt aber nicht wie beim Kachelofen über das Prinzip der Wärmespeicherung, sondern über die direkte Konvektionswärme, die der Ofen abgibt (wie früher der Kanonenofen). Ist also das Feuer erloschen, gibt der Schwedenofen eine Stunde später auch keine Wärme mehr ab.
Ein Schwedenofen eignet sich also für eine Zusatzheizung in Übergangszeiten, wenn in den Abendstunden etwas Wärme im Raum benötigt wird, und man noch nicht die zentrale Heizung bemühen möchte. Gerade die schnelle Verfügbarkeit der Wärme macht den Schwedenofen so interessant. Auch die Formen werden immer ausgetüftelter, als deckenhängende Geräte oder auch mitten im Raum angeordnet.

Ethanol Kamine

Eher nettes optisches Wohn-Accessoir denn eine ernste Heizung sind die soggenannten Ethanol Kamine. Es gibt sie in zahllosen Ausführungen und Varianten. Eine Installation entfällt: sie werden einfach an die Wand gehängt, oder aufgestellt, und es wird auch kein Schornstein benötigt oder sonst ein Rauchabzug. Befüllt werden sie mit Bio Ehthanol (umgangssprachlich auch: Alkohol).
Ethanolkamine können im Raum oder auch Garten spontane und sehr dekorative Feuerstellen herstellen, da sie transportierbar sind und in jedem metallischen Gefäss entzündet werden können. Da Alkohol sehr sauber verbrennt, fällt kein grösserer Aufwand zur Reinigung dieser Feuerstellen an.

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