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Die Heizung im Haus ist in unseren Breitengraden (im Gegensatz zur Kühlung) Standard. Es gibt eine Vielfalt von Systemen. Dabei geht heute im modernen Hausbau ohne erneuerbare Energie fast nichts mehr. Für regenerative Energien gibt es auch staatliche Förderungen, sei dies Windkraft, Solar oder Wasser.

Immer noch verbreitet: Die Ölheizung

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Bauteilklimatisierung

Bei der Wärmeverteilung setzt sich immer mehr das Konzept der Bauteilklimatisierung durch. Dabei werden Decken, Wände und Fußboden mit Wasserleitungen durchzogen, so heizt (oder kühlt) dann das ganze Bauteil das Haus. Bauteilklimatisierung ist relativ aufwändig und kostenintensiv, Sie ersparen sich jedoch den Anblick hässlicher Heizkörper. Auch bei der Bauteilklimatisierung sind kombinierte Systeme empfehlenswert, z.B. Fußbodenheizung (träge) kombiniert mit Radiatorenheizung (wird schnell warm). So kann bei plötzlichem Temperaturabfall schnell mit Radiatoren aufgeheizt werden, denn die Fußbodenheizung braucht etwa 6 Stunden, bis sie richtig warm ist.

Kombinierte Heizungs-Systeme

Kombinierte Heizungs-Systeme der Wärmeerzeugung sind die Besten, da verschiedene Arten kombiniert werden, und - je nach Sonnenscheindauer - auch solar mitheizen können. Kombinierte Heizungs-Systeme könnte etwa solare Brauchwassererwärmung sein, kombiniert mit Erdgasheizung, die anschließend womöglich noch ihren Strom produzieren kann (oder wenigstens Teile davon). Die Wärmegewinnung aus Abluft der Häuser ist ebenfalls nicht zu verachten und sollte auf jeden Fall genutzt werden. Abluft ist warm, diese Wärme kann dem Energieerzeugungskreislauf über Wärmetauscher beigeführt werden, das führt zu einer erheblichen Ersparnis. Kombinierte Heizungs- Systeme erfordern aber sachkundige Berater.


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Heizkörper - Formen und Varianten

Die Heizkörper werden immer schicker: Bei steigender Energieeffizienz reduziert sich die Heizkörper Fläche, das schafft Möglichkeiten, diese mehr zu gestalten. Am Üblichsten sind immer noch die wassergeführten Heizkörper mit Thermostate, hier wird vom Wärmeerzeuger das Heizwasser produziert und mittels Pumpe über Kreisläufe an die Heizkörper geführt. Hat sich das Heizwasser abgekühlt (und in folge die Wärme an die Heizkörper abgegeben) geht es wieder zurück zum Wärmeerzeuger zur erneuten Erwärmung.
Sehr beliebt sind immer mehr Handtuchheizkörper in Badezimmer, sehr hohe und elegante Heizkörper in hohen Räumen.
Ebenfalls im Trend: Infrarotheizkörper. Diese brauchen keine gesonderte Wärmeerzeugung, und sind in vielen verschiedenen Varianten erhältlich. Das System nutzt die Infrarotwärme und entsprechende Wärmespeicherung, um diese Wärme dann als Strahlungswärme (ähnlich Kamin) dem Raum abzugeben. Die Anschaffungskosten sind dabei niedrig (Sie brauchen für Infrarotheizkörper nur eine Steckdose), die laufenden Kosten jedoch höher als bei anderen Systemen. Infrarotheizkörper sind etwas schwieriger zu steuern als Zentralklimatisierte Anlagen, denn sie kennen nur "ein" oder "aus".
Da Infrarotheizkörper nicht sehr heiss werden, sind sie in verschiedenen Dekors erhältlich. Sie können z.B. auch an die Decke gehängt werden, inklusive indirekter Beleuchtung. Sie sind bisweilen so dekorativ, dass sie mehr als Raumdesign oder gar Skulptur denn als Heizelement auffallen. Sehr interessant auch die fahrbaren Infrarotheizkörper, die während der Sommerzeit in den Abstellraum gefahren werden können, und im Winter als Heizung und Teewagen einsetzbar sind. Die Möglichkeiten sind also vielfältig. Von Infrarotheizkörpern werden wir sicher mehr hören. Bei immer weniger Heizenergie, die für unsere Räume erforderlich ist, könnten die heute eingesetzten Heizungen demnächst obsolet werden. Auch preislich werden Infrarotheizkörper immer attraktiver, besonders wegen der leichten Installation (eine Steckdose).

Ölheizung

Immer noch sehr verbreitet ist die Ölheizung. Es gibt dafür einfache Gründe: Der Energieträger Öl ist immer noch vergleichsweise billig, und lässt sich einfach transportieren und lagerhalten. Bei 60 Cent den Liter haben es andere Anlagen schwer mitzuhalten. Moderne Ölbrenner sind unterdessen sehr sparsam im Umgang mit Heizmaterial. Wir unterscheiden zwischen Ölheizkessel und Öl-Brennwertkessel.

Brennwertkessel und Heizkessel

Der Unterschied zwischen Brennwertkessel und Heizkessel liegt darin, dass beim Brennwertkessel üblicherweise ein höherer Wirkungsgrad erzielt wird, denn er nutzt auch die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas der Anlage. Brennwertkessel und Heizkessel gibt es für Pellets, Gas oder Öl als Brennstoff. Brennwertkessel haben sich gegenüber den Heizkesseln durchgesetzt, da sie die Energie effizienter nutzen und weniger Abgase emittieren.


Pflanzenöl Brennwertkessel

Auch nachwachsende pflanzliche Rohstoffe wie Rapsöl eignen sich - ähnlich wie Heizöl - zur Verbrennung in unserer Heizung. In Pflanzenöl Brennwertkessel lässt sich auch gefiltertes Altöl verbrennen. Als nachwachsender Rohstoff wurde Pflanzenöl subventioniert, Heizöl nicht. Pflanzenöl Brennwertkessel waren wohl eine gute Sache, aber eine immer steigende Nachfrage heißt auch unverantwortlich viele Felder mit Rapsöl zu bestücken anstatt mit Getreide oder anderen Lebensmitteln. Bei dem Hunger in der Welt also eine fragwürdige Angelegenheit.

Gastherme

Gas verbrennt besser als Öl, weil fast keine Rückstände bleiben. Bei der Gastherme (Brennwertkessel) kann ein Wirkungsgrad von über 90% ereicht werden, ist also ein sehr ökologischer Umgang mit Verbrennungsprodukten. Mit Erdgas lässt sich gut heizen; Gasthermen sind sehr klein, lassen sich also in Küchen oder Badezimmer installieren, und eignen sich somit bestens für platzsparenden Einbau.
Trotzdem ist Gas etwas unpopulär, weil es nur unter Druck lagerfähig ist. Sie brauchen für Ihre Gasheizung also einen Tank im Garten, wo dann Flüssiggas gelagert werden. Oder Sie haben einen Erdgasanschluss am Haus. Das ist nicht jedermanns Sache. Und es ist eben auch ein fossiler Brennstoff, also nicht nachwachsend und nicht förderfähig.

Brennstoff Holz: Pellets

Der Holzkessel (= Pellets) erfreut sich derzeit großen Interesses, gelten die Pellets doch als nachwachsender Rohstoff und werden staatlich gefördert. Pellets sind Holzabfälle aus der Industrie, die mit Wasser aufgelöst werden und danach in kleine Miniteile zusammengepresst und getrocknet werden. Pellets sind gut lagerbar und transportierfähig. Viele Holzkessel erlauben auch Holz und Pellets gleichzeitig zu heizen; das stellt für viele eine gute Alternative zu anderen Heizmethoden dar.
Holzkessel bzw. Pellets kommen immer mehr in Mode. Im Vergleich zur Gasheizung ist der Wirkungsgrad jedoch niedriger.

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