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Dachgartenbau

Die Idee ist einfach: Auf einer Betonplatte (zusätzliche Last sollte etwa 1,5 - 2 Tonnen /m2 sein!) werden zunächst die Gefälle hergerichtet (Leichter Gefälleestrich). Da am Ende Erde über allem liegt, empfehle ich für den Dachgartenbau starke Gefälle vorzubereiten (mindestens 5%), damit anfallendes Wasser zügig abfließen kann.

Dachgarten bauen und anlegen

Dachgartenbau

Der Aufbau

Auf das Gefälle kommt beim Dachgartenaufbau zunächst eine Bitumenbahn, darüber eine starke PVC Bahn, die gleichzeitig auch Schutz vor Durchdringen der Wurzeln bietet. Danach eine Warmdach Wärmedämmung (14 - 20 cm, darf im Wasser liegen da geschlossenporig).
Ab hier unterscheiden sich dann die verschiedenen Systeme und Hersteller im Dachgarten Aufbau. Meist kommt zunächst ein Flies, dann eine Wasserspeichernde Schicht (ähnlich kleinen Eierhöckern), noch mal Flies, und danach dann Substrat, je nach Bedarf. Ich empfehle jedoch das Substrat mit normaler Gartenerde abzudecken, Substratschichten sind sehr empfindlich gegen Austrocknung. 5 oder besser 10 cm Gartenerde auf die Substratschicht aufgebracht verhindern schnelles Austrocknen.

Dachgarten bauen: Dachabläufe und Notüberläufe

Besonders Dachabläufe so anlegen, dass sie einfach gewartet werden können. Hier haben alle namhaften Hersteller brauchbare Lösungen gefunden, damit diese nicht verwurzeln.
Üblicherweise wird ein normaler Bodenablauf eingebaut und eingeschweisst. Darauf wird dann ein ca. 50cm (je nach Ausführung) hoher Korb gesetzt, der sich öffnen und entsprechend warten lässt. Das Wasser wird dann nicht über diese Körbe eingeleitet, sondern unsere PVC Bahn (Wasser-führende Schicht).
Ich empfehle auch, beim Bau Notüberläufe vorzusehen, das sind einfach Öffnungen, die sich etwa 10 cm über dem Niveau der Erde anordnen lassen, und bei Starkregen ein Anstauen von Regenwasser vermeiden helfen. Wasser ist sehr schwer, da kann dann schnell mal der Beton an seine Grenzen kommen. Die Notüberläufe sind einfach zu machen, ihr Spengler bereitet Ihnen vielleicht sogar aus Blech etwas vor, damit es auch ansprechend in die Hausfassade integriert werden kann. Auch wenn das jetzt etwas übertrieben klingt: Ich bin selbst erstaunt wie viel Regenwasser auf meinem Dachgarten versickert, selbst nach starken Regenfällen. Aber auch wenn die Notüberläufe nie gebraucht werden: umso besser!


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Dachlast und Statik

Wie sieht es mit Statik aus? Für alle, die auf ein bestehendes Haus einen Dachgarten nachträglich bauen möchten, gilt: Dachlasten von Dachgärten sind zu schwer. Mit Regenwasser darf man da von 500 kg bis zu 2 Tonnen ausgehen, pro m2. Um auf einem Gebäude nachträglich einen Dachgarten zu errichten, muss also ermittelt werden, welche Dachlasten in der Statik angenommen wurden und welche Dachlasten noch zur Verfügung stehen. Nachträgliche Dachgärten sind daher nur nach Rücksprache mit dem Statiker möglich. Es gilt zu bedenken, dass Erde ein mittleres Gewicht wie Beton hat, wenn sie nass ist! Wenn wir also 30cm einbringen, sind das immerhin eine Tonne pro qm an reiner Mehrlast, ohne Pflanzen. Eine übliche Decke ist bis etwa 350 kg sowie Mehrlast (Schnee) berechnet worden. Nur mit Substraterde zu arbeiten empfiehlt sich auch nicht, da diese nicht austrocknen soll. Es gibt allerdings auch Dachgärten mit weniger Erde, bis etwa 10 cm. Aber auch hier sind Sie bei schnell bei 300 kg/qm, ohne Zusatzlasten (Pflanzen, Steine, Menschen bei der Grillparty).
Die Kosten für einen Umbau relativieren sich aber, da in urbanen Bereichen das Dach oftmals der einzige Platz für eine Grünzone ist. Es muss somit im Preis auch eine entsprechend "Garten-fähige" Quadratmeterzahl des Grundstücks verglichen werden

Das grüne Hausdach: Nicht ohne Genehmigung

Es ist aber nicht nur die Statik allein, die beim nachträglichen Anlegen eines Dachgarten zu beachten ist. Die Genehmigungsverfahren der Kommunen können mitunter recht aufwendig sein, wenn z.B. bei einem Altbau erst ein Steildach in ein Flachdach umgebaut werden muss. Wenn nicht gar der Bebauungsplan das Anlegen von Dachgärten komplett verbietet.


 

 

 

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