Dachausbau & Dachfenster

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Dachausbau & Nutzung

Viele denken irgendwann einmal über einen Dachausbau nach. Man muss jeden Einzelfall (Raum-Höhen!) gesondert prüfen, ob sich ein Dachboden ausbauen lässt als attraktiver Wohnraum. Dachfenster oder Dachgaupen schaffen Licht; beim Satteldach lassen sich zum Giebel hin aber auch grosse Glasflächen vorsehen, die Licht für den Wohnraum liefern.

Wohnhaus mit verglaster Giebelfront

Dachausbau

Dach & Dachnutzung: Schrägdach

Immer noch verbreitet im Einfamilienhaus Neubau: das Schrägdach, was anschliessend nicht genutzt wird. Der Klassiker ist dann ein nicht ausgebauter Dachspitz, fast nicht nutzbare Bodentreppe ("Hühnerleiter") inklusive. Dabei finde ich vor allem die sehr spitzen Schrägdächer, die früher gebaut wurden, interessant. Wenn beim Renovieren ein pfiffiger Architekt hier eine Wohnung hereinzaubert, sind diese oft von unschlagbarem Charme, dekoratives Dachgebälk inklusive. Falls die Raumhöhen im Dachboden nicht ausreichend sind, lohnt es sich immer noch darüber nachzudenken, ob man in das bestehende Obergeschoss eine Art Galeriefläche einzieht. Hier kann dann eine kleine Bürorecke oder Spielecke für Kinder vorgesehen werden.

... oder Flachdach?

Ein Flachdach kann sehr attraktiv sein, vor allem wenn es nutzbar gemacht wird als Dachterrasse oder gar ein Dachgarten, womit sich schnell die Nutzfläche vergrössern lässt. Aber auch bei Flachdächern gibt es viel ungenutzten Raum, wo dann einfach nur Kieselsteine aufgebracht werden. Es gibt allerdings viele Wohngebiete, die Flachdächer per Bebauunsplan nicht erlauben. Aber gerade hier vertreten wir Architekten wohl mehrheitlich die Ansicht, dass ein gesunder Stilmix zunächst einmal jedem Wohngebiet gut tun kann, denn langweilige Wohngebiete gibt es oft genug. Wenn also möglich: Mut zum Dach, vor allem zur Nutzung dieser grossen Fläche.


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Dachfenster und Dachgaupen

Immer Thema beim Wohnraum direkt unter der Dachschräge: Dachfenster. Es werden oft Dachfenster eingeschnitten, die im selben Dachneigungswinkel liegen wie das Dach selbst. So ein Dachfenster hat aber ein paar ernstzunehmende Nachteile: Die Sonne brennt im Sommer - besonders bei Südausrichtung - senkrecht auf die Glasfläche, das führt im Dachgeschoss dann schnell zu Gewächshaustemperaturen. Abhilfe schaffen hier sicher Glastönungen oder Klebefolien, die UV Strahlung und Wärme grösstenteils abhalten können. Letztendlich kann das Problem aber sicher nicht komplett verhindert werden. Auch die Bedienung der Dachfenster ist bisweilen etwas schwer, manche Dachfenster sind zum Bedienen schlicht zu hoch angebracht, ein Öffnen erfolgt dann nur wenn eine Leiter in der Nähe steht.
Dachgaupen sind wesentlich aufwändiger in ein bestehendes Dach integrierbar, aber die bessere Lösung als Dachfenster. Bei Neubauten empfehle ich sogar die Dachgaupen etwas weiter einzuschneiden, es wird wohl der Wohnraum kleiner, Sie gewinnen aber herrliche kleine Dachterrassen, mit grossen Türen zum Lüften. Ebenso muss beim Bauamt vorweg geprüft werden, ob in ein bestehendes Dach Dachgaupen einbauen dürfen, denn Sie verändern ja die Fassadenansicht Ihres Hauses, kann also in manchen Wohngebieten nicht genehmigungsfähig sein.
Übrigens: Verbreitet sind beide Schreibweisen, also Dachgauben wie Dachgaupen!


 

 

 

 

 

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